Nicht jede freie Fläche ist groß genug für einen klassischen Basketballcourt. Auf Schulhöfen, Vereinsgeländen, Quartiersplätzen oder privaten Grundstücken fehlen oft ein paar Meter. Manchmal ist die Fläche zu kurz, zu schmal oder passt einfach nicht zu den üblichen Standardmaßen.
Das bedeutet aber nicht, dass dort kein guter Basketballcourt entstehen kann. Mit einem Custom Court wird nicht versucht, einen Standard-Court irgendwie in die vorhandene Fläche zu drücken. Stattdessen wird der Court passend zu den tatsächlichen Maßen geplant. So entsteht eine Spielfläche, die den vorhandenen Platz sinnvoll nutzt und trotzdem gut aussieht und funktioniert. Im Court-Konfigurator könnt ihr dafür unter „Eigene Maße“ die verfügbare Länge und Breite eingeben. Der Konfigurator berechnet daraus eine technisch umsetzbare Courtgröße und passt die Linienführung automatisch an.
Erst messen, dann gestalten
Natürlich macht es Spaß, direkt Farben auszuwählen, Logos zu platzieren und sich den fertigen Court vorzustellen. Am Anfang braucht ihr aber erst einmal zwei verlässliche Angaben:
Wie lang und wie breit ist die tatsächlich verfügbare Fläche?
Dabei geht es um die Fläche, auf der der Sportboden später wirklich verlegt werden kann. Sie sollte möglichst rechteckig, eben und dauerhaft für den Court nutzbar sein.
Bei einer bestehenden Asphalt- oder Betonfläche lohnt sich außerdem ein genauer Blick auf den Untergrund:
- Ist die Fläche tragfähig?
- Gibt es größere Risse oder Ausbrüche?
- Kann Regenwasser ablaufen?
- Gibt es starke Unebenheiten oder Setzungen?
Modulare Sportbodenfliesen schaffen eine hochwertige Spielfläche, können aber einen beschädigten oder ungeeigneten Untergrund nicht reparieren.
Wann reicht der Platz für einen Standard-Court?
Im Court-Konfigurator stehen drei feste Court-Varianten zur Auswahl:
- FIBA 3×3 mit einem Außenmaß von 14 × 18 Metern
- FIBA Full-Court mit einem Außenmaß von 30 × 17 Metern
- Combi-Court mit einem Außenmaß von 32 × 18 Metern
Diese Maße enthalten bereits das Spielfeld und die für den jeweiligen Standard-Court vorgesehene Umrandung. Passt eines dieser Formate vollständig auf eure Fläche, ist die Auswahl einfach. Häufig fehlen aber nur wenige Meter. Genau dann wird der Custom Court interessant.
Was ist ein Custom Court?
Ein Custom Court ist ein Basketballcourt, dessen Außenmaße individuell festgelegt werden.
Ihr gebt die vorhandene Länge und Breite ein. Der Konfigurator berechnet daraus das technisch mögliche Produktionsmaß auf Grundlage des gewählten Fliesenrasters. Das fertige Maß bleibt dadurch innerhalb der eingegebenen Fläche. Das ist wichtig, weil modulare Bodenfliesen feste Abmessungen haben. Eine Courtlänge von beispielsweise exakt 12,00 Metern lässt sich je nach Fliesenmodell nicht unbedingt millimetergenau herstellen. Der Konfigurator rechnet deshalb mit ganzen Fliesen und zeigt die tatsächlich umsetzbare Größe an. Ein Custom Court ist also keine improvisierte Notlösung. Er ist ein bewusst auf den Standort zugeschnittener Court.
Half-Court oder Full-Court bei eigenen Maßen?
Bei einem Custom Court entscheidet die eingegebene Länge darüber, welche Spielfeldvariante genutzt werden kann. Ab einer Courtlänge von 18 Metern kann im Konfigurator eine Full-Court-Variante mit zwei Körben ausgewählt werden. Bei kürzeren Flächen steht die Half-Court-Variante mit einem Korb zur Verfügung. Die Linienführung wird automatisch an die gewählte Variante und die vorhandenen Maße angepasst.
Das bedeutet:
Eine kürzere Fläche wird nicht einfach mit einem abgeschnittenen Full-Court belegt. Stattdessen entsteht eine passende Spielfeldaufteilung für einen Korb. Bei längeren Flächen kann ein individueller Full-Court entstehen, auch wenn die offiziellen FIBA-Maße von 28 × 15 Metern nicht vollständig erreicht werden.
Weniger Fläche heißt nicht automatisch weniger Spielspaß
Ein kleinerer Court kann im Alltag sogar sehr gut funktionieren.
Für freies Spielen, Wurftraining, Eins-gegen-eins, Zwei-gegen-zwei oder kleine Gruppen wird nicht zwingend ein offizieller Full-Court benötigt. Gerade auf Schulhöfen, privaten Grundstücken und kleineren Vereinsflächen kann ein gut geplanter Half-Court deutlich sinnvoller sein als ein zu eng gebautes Standardfeld. Entscheidend ist, dass der Court zur Nutzung passt. Soll hauptsächlich geworfen und in kleinen Gruppen gespielt werden, reicht ein Korb oft vollkommen aus. Sollen dagegen regelmäßig größere Mannschaften über das ganze Feld spielen, werden zwei Körbe und entsprechend mehr Länge benötigt.
Umrandung beim Custom Court selbst festlegen
Bei Standard-Courts sind die Außenmaße und Umrandungen bereits definiert. Beim Custom Court könnt ihr die Umrandung an Grund- und Seitenlinien selbst festlegen. So lässt sich bestimmen, wie viel Fläche außerhalb der eigentlichen Linien sichtbar bleibt. Eine breitere Umrandung kann den Court optisch klar von der Umgebung absetzen und bietet Platz für Farben, Logos oder Sponsorenflächen. Bei begrenztem Platz kann die Umrandung schmaler ausfallen. Sie sollte jedoch nicht nur nach der Optik gewählt werden. Korbanlage, Nutzung und Gesamtgröße müssen weiterhin sinnvoll zusammenpassen.
Linien an die verfügbare Fläche anpassen
Bei einem individuellen Court können die Proportionen von einem offiziellen Spielfeld abweichen. Deshalb bietet der Konfigurator Einstellmöglichkeiten für die Zone und die Dreipunktlinie. So kann die Linienführung auf kürzeren oder schmaleren Flächen angepasst werden, ohne dass der Court überladen wirkt. Dabei sollte nicht versucht werden, jede offizielle Markierung unbedingt auf einer zu kleinen Fläche unterzubringen. Ein übersichtlicher Court mit klarer Linienführung spielt sich meist besser als eine Fläche, auf der Linien und Zonen zu eng zusammengedrängt sind.
Farben und Logos machen den Custom Court einzigartig
Gerade weil ein Custom Court nicht an ein festes Standardformat gebunden ist, lässt er sich besonders individuell gestalten.
Im Konfigurator könnt ihr unter anderem folgende Bereiche einfärben:
- Hauptspielfeld
- Zone
- Dreipunktbereich
- Mittelkreis
- Umrandung
- Linien
Zusätzlich lassen sich Logos und Beschriftungen hochladen, positionieren, drehen und skalieren. Damit kann der Court an Schulfarben, Vereinsfarben, ein kommunales Gestaltungskonzept oder das Erscheinungsbild eines Unternehmens angepasst werden. Die 2D-Ansicht hilft bei der Kontrolle von Linien und Positionen. In der 3D-Ansicht bekommt ihr einen besseren Eindruck davon, wie der fertige Court räumlich wirken wird.
Die passende Korbanlage direkt mitplanen
Bei einem Custom Court sollte die Korbanlage von Anfang an Teil der Konfiguration sein.
Bei der Half-Court-Variante wird ein Korb benötigt, bei der Full-Court-Variante zwei. Im Court-Konfigurator können passende Outdoor-Korbanlagen direkt ausgewählt und in der 3D-Ansicht dargestellt werden. Weitere Korbanlagen, Zielbretter, Basketballringe und Zubehör findet ihr im Bereich Basketball Equipment bei ballshop-online.com.
Für dauerhaft installierte Outdoor-Courts eignet sich beispielsweise der Urban Court Slammer. Die Anlage kann je nach Projekt mit unterschiedlichen Ausladungen geplant werden. Wichtig ist, dass Fundament und Korbanlage vor dem Bau feststehen. Ein späterer Wechsel kann die Position des Korbs und die nutzbare Spielfläche verändern.
Vom eigenen Maß zur konkreten Planung
Wenn eure Fläche nicht für einen Standard-Court ausreicht, müsst ihr das Projekt nicht aufgeben.
Messt die verfügbare Länge und Breite, wählt im Court-Konfigurator „Eigene Maße“ und entscheidet, welche Spielform ihr wirklich benötigt. Der Konfigurator passt Courtgröße und Linienführung an und zeigt, was auf der Fläche technisch möglich ist. Anschließend könnt ihr Boden, Farben, Logos und Korbanlage auswählen und die Konfiguration als PDF dokumentieren. Diese PDF dient als Grundlage für die fachliche Prüfung und ein individuelles Angebot. So entsteht kein zu kleiner Standard-Court, sondern ein Court, der genau für den vorhandenen Platz geplant wurde.
Jetzt einen Custom Court mit eigenen Maßen konfigurieren
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